KONTAKT

 

Evangelische Kirchengemeinde Wickede
Viebahnstr. 13a
58739 Wickede

Tel.: 02377 3153
Fax.: 02377 913925

eMail: pfarrer@ev-wickede.de

Anmeldung

Herbstzeitlos
Die Herbstzeitlosen

sind eine Gruppe von Menschen nach dem Erwerbsleben, die ihre Freizeit aktiv und sinnvoll gestalten wollen. Einmal im Monat trifft man sich zu Gesprächen oder Vorträgen, Ausflügen oder kulturellen Veranstaltungen, Wanderungen oder kreativen Angeboten.
Neulinge und Interessierte können jederzeit dazukommen. 
  Treffen, wenn nicht anders vereinbart, ist jeweils um 19.00 Uhr im Martin-Luther-Haus
Kontaktperson und Infos gibt es bei Frau Gülde, Tel: (02377) 2762.

Unsere Ideen, Vorhaben und Termine für die nächsten Monate:

HZL15

HZL15 2 Mobile

 

Mittwoch, 22. Februar 2017, 19.00 Uhr, Martin-Luther-Haus
Die Orthodoxie im Christentum am Beispiel der Mönchsrepublik Athos. Gestaltung von Herrn Volker Stemmler und Herrn Hubert Leinweber, die seit 20 Jahren mehrmals den Athos besucht und dort orthodoxes Leben kennen gelernt haben.

Mittwoch, 22. März 2017, 19.00 Uhr, Martin-Luther-HausVortrag und Austausch mit Frau Pfarrerin Christina Bergmann.Thema: „Hildegard von Bingen und die göttliche Weisheit“.

Samstag, 29. April 2017, 19.00 Uhr, Christuskirche Wickede – Luthers Tischreden
Debatte bei deftigem Essen und kräftigem Bier.                          

Mittwoch, 24. Mai 2017, Stadtführung Menden
Näheres wird noch mitgeteilt. Inge und Christine Gabrecht geben uns Informationen. Danach Einkehr in der neuen Schokoladenmanufaktur Niehaves (früher Cafe´ Rösler).

Vortreffen Gemeindefest Anfang Juni in Absprache mit dem Festausschuss.

Mittwoch, 28. Juni 2017
Besuch des Waldlabors im Werler Stadtwald. Ich hoffe, Herr Josef Lefarth hat Zeit für uns.

 

 

 

GRUNDSÄTZLICHES:

Die differenzierte Betrachtung der einzelnen Gruppen innerhalb einer Gemeinde ist so alt wie die Kirche selbst. Biblische Bilder davon sind das Haus aus lebendigen Steinen oder der Leib mit den vielen Gliedern. Genauso alt ist jedoch auch der Grundsatz, dass dies keine Wertigkeit bedeutet. Jede/r einzelne und jede Gruppe innerhalb der Kirche hat seinen Wert und seine Berechtigung, solange sie dem Evangelium dient.

Früher war die Rolle der Frau stark an "den "Der "K´s" orientiert: Kinder, Küche, Kirche. Auch die Kirche selbst transportierte über Jahrhunderte ein sehr repressieves Frauenbild. Erst Mitte des letzten Jahrhunderts änderte sich das und man orientierte sich an anderen biblischen Frauengestalten: Miriam, Esther, Maria Magdalena, Lydia.


So spielen die Frauen in den Gemeinden schon längst nicht mehr die Rolle als treue Kirchebesucher und "Hilfstruppen" der Pfarrperson. Sie sind aufgeschlossenen und selbstbewusste Gemeindeglieder, die die Kirchengemeinde als Freiraum für ihre Interessen, ihre Selbstentfaltung und soziales Engagement begreifen.
Was bleibt ist eine gewisse lebensbiographische Schichtung: Junge Menschen interagieren anders mit ihrer Umwelt als "mid-ager" oder Senioren. So sind auch Gruppenangebote anders angelegt, ob sich hier nun junge Frauen, "mid-ager" oder Seniorinnen treffen.
Nur zu jung oder zu alt ist keine(r): Rebekka oder Maria waren kaum erwachsen, Sarah, die Frau Abrahams, schon hoch betagt, als Gott für sie noch einmal ein ganz neues Lebenskapitel eröffnete. Ach daran wollen wir uns orientieren.